Bevor die Panels gefertigt werden konnten, wurde jedes betroffene Klassenzimmer einzeln vermessen, einschließlich der genauen Position der Heizungsverkleidung und der Steckdose. Da beide Räume leicht unterschiedliche Wandhöhen aufwiesen, wurden die Maße nicht pauschal übernommen, sondern für jeden Raum separat aufgenommen.
Im Austausch mit der Schule wurde außerdem festgelegt, wie stark die Ecken abgerundet werden sollten. Die Schule entschied sich für einen großzügigen Radius, der optisch weich wirkt, ohne dass an den Seiten Schreibfläche verloren geht. Auch die Farbe des schmalen Rahmens wurde mit der vorhandenen Wandfarbe abgestimmt, damit die Panels sich unauffällig in die Räume einfügen, statt als nachträglich ergänztes Element aufzufallen.
Nach Freigabe der finalen Zeichnungen erfolgte die Fertigung der Ceramic-Steel-Panels, inklusive der individuellen Aussparung und der abgerundeten Kanten. Die Montage selbst dauerte pro Klassenzimmer nur wenige Stunden, da das magnetische Befestigungssystem keine aufwendigen Bohr- oder Spachtelarbeiten erfordert.
Die Umsetzung wurde bewusst in die Sommerferien gelegt, sodass die neuen Whiteboards bereits zum Schulstart einsatzbereit waren. Diese zeitliche Abstimmung ist bei Schulprojekten üblich, da Installationen möglichst wenig in den laufenden Unterricht eingreifen sollen.
Auch die Abstimmung mit der Schulverwaltung gehörte zum Prozess. Da es sich um eine Sanierung mehrerer Räume handelte, wurde das Projekt gemeinsam mit dem zuständigen Facility Management der Schule geplant, das die Reihenfolge der Installationen mit den übrigen Renovierungsarbeiten abstimmte. So ließen sich Handwerkerbesuche bündeln, statt den Schulbetrieb mehrfach durch separate Termine zu unterbrechen.